Chianti Classico

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Chianti Classico

Die Geschichte des Chianti fällt zusammen mit der Abschaffung der ‚Mezzadria‘ im Jahre 1962, sie ist die mittelalterliche Form der Halbpacht, wobei die Bauern für den stadtansässigen Adel die Ländereien bewirtschafteten. Im Jahre 1967 erhielt der Chianti die DOC-Ursprungsbezeichnung, welche danach mehrmals modifiziert wurde. Ein wesentlicher Fortschritt war der Verzicht auf die Beimengung von Trebbiano-Weisswein in den roten Chianti. Weisser Wein wurde damals als Verdünner beigemischt, um einen trinkigen Konsumwein zu erhalten. Nach dem Verzicht auf den Verschnitt mit Weisswein stand dem Aufstieg des Chiantis nichts mehr im Wege, er wurde von nun an international salonfähig. – gerardo.de

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Chianti Classico

Modern oder Ursprünglich?
Die Beigabe von Weisswein, sei es als Verdünner oder zur Entsorgung, hatte man nun als Irrtum in der Geschichte des Chianti akzeptiert und hatte ab sofort keinen Bestand mehr. Mit dem Aufkommen der Weinfachberater [Önologen] wurde dem Chianti eine neue ‚omnipotente Rezeptur‘ empfohlen, die ‚Verbesserung‘ des Chianti mit Cabernet und Merlot. Eingeebnet wurde damit der Chianti als Wein des Terroirs und der Region Toskana. Die typischen, zarten und feinen Noten der Sangiovesetraube, das berühmte Veilchenbukett wurden damit sprichwörtlich untergebuttert.

Der Klassische Chianti
Aber wo bleibt das typische Veilchenbukett? Die Sangiovese-Rebe des Chiantiweines gilt, moderate Hektarerträge vorausgesetzt, als Qualitätstraube, mit schwarz-violetten, etwas weichschaligen, runden fruchtigen Beeren. Sie ist eine starkwüchsige Resborte, bevorzugt leichte, kalkhaltige Böden in guten Lagen, bingt hohe Erträge, was sich bei großer Trockenheit rächt, da die Beeren zur Austrocknung neigen. Sie ergibt trockene und nur leicht tanninhaltige, leicht gerbige Weine, von intensiv rubinroter Farbe, im Idealfall mit einem typischen Veilchenbukett, im Abgang zeigt sich eine leichte Bitternote.

Wisenswertes über den Chianti DOCG
Produktionszone: Eine genau begrenzte Anbauzone in den Provinzen Arezzo, Florenz, Pisa, Pistoia und Siena Rebsorten: Sangiovese, Canaiolo nero Charakteristische Merkmale: Lebhaftes Rubinrot, das mit zunehmender Reife zum Granaterot tendiert; weiniger Duft, manchmal mit dem Geruch von Veilchen; trocken , wohlschmeckend, harmonisch, leichter Tanningeschmack, der allmählich weicher und geschmeidiger wird Alkoholgehalt: 12° Gesamtsäure: 5-7 Promille Haltbarkeit: 5-10 Jahre, je nach Ausgangsqualität und Erzeuger Trinktemperatur: 18° Cel. Wissenswertes: Nach dreijähriger Lagerung darf der Wein Riserva heißen.


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